Hochbetagte Senioren in der Corona - Zeit

Unsere hochbetagten Senioren trifft die Quarantäne besonders hart. Jetzt gilt es, Phantasie zu entwickeln. Wer es nicht schafft, seine Lieben für die Coronazeit (aus dem Heim nach Hause) zu holen, hat noch andere Möglichkeiten, ein Gefühl der Nähe entstehen zu lassen.
Hier ein paar Vorschläge:

  • Schreiben Sie!

Päckchen, Briefe und Postkarten können per Post angeliefert und vom Pflegepersonal vorgelesen werden. Vielleicht ist jetzt eine gute Idee, in schönen Erinnerungen zu schwelgen, alte Fotos, Erinnerungsstücke oder andere Bilder beizulegen. Sagen Sie Ihren Angehörigen, wie wichtig er/sie für Sie ist, dass Sie ihn/sie vermissen. Vermitteln Sie ein Gefühl von Nähe, Geborgenheit und Freude!
Versuchen Sie bitte nicht, einem demenziell erkrankten Menschen das Ausmaß der Pandemie zu erklären!

  • Bitten Sie Kinder, Bilder zu malen, zu basteln... oder tun Sie es selber!
  •  Ein Hoch auf die modernen Technik!

Versorgen Sie Ihre/n Lieben mit einem Tablet oder einem Laptop. Ob Sprachnachrichten oder Videobotschaften, Skype oder Mail... Die meisten Pfleger/innen und Betreuungsassistenten kennen sich heutzutage recht gut mit der neuen Technik aus und sind gerne behilflich, den Kontakt herzustellen.
Sie haben mit Ihrer/m Angehörigen im Heim gesungen oder geturnt? Dann nehmen Sie Ihre Lieblingslieder oder Gymnastikübungen doch auf!

  • Nutzen Sie Lieferservices!

In jeder Stadt bieten Blumenläden, Restaurants, Buchläden etc. Lieferservices an.

Deren Nutzung hilft außerdem den Händlern enorm!

  • "Fensterln" Sie!

Bei schönem Wetter sieht man jetzt auch immer öfter Angehörige im Garten vor der Senioreneinrichtung herumspringen und winken. Malen Sie Schilder
und halten sie hoch, wenn kein Gespräch möglich ist!

 

Senioren und Demenzkranke

Dank meiner Ausbildung als Betreuungsassistentin und meiner Berufserfahrung mit schwerst demenziel erkrankten und hochbetagten Menschen in der letzten Lebensphase, kann ich deren Angehörige zu Hause oder im Heim entlasten.


Senioren Demenzkranke Betreuung Annette Seier Greven
Senioren Demenzkranke Betreuung Hund Annette Seier Greven

Meine Stärken

  • Ich bin “Gedankenleserin” und spreche “limbisch”. Durch mein empathisches Wesen bin ich in der Lage, auf der Gefühlsebene (das limbische System des Gehirns, das durch die Demenz nicht zerstört wird) mit Menschen zu kommunizieren.
  • Mein Hund – er ist ein wunderbar sanfter Gefährte in der Seniorenarbeit.
  • Meine jahrelange Erfahrung als Wellnessmasseurin
  • Ätherische Öle können keinen Arzt ersetzen, unterstützen aber den Menschen auf körperlicher und psychischer Ebene. Unruhe, Heimweh, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit oder Gelenkschmerzen können u. U. gelindert werden.

Demenz im fortgeschrittenen Stadium

Durch Berührung, Bewegung, Massage, Reden, Musik, ernst nehmen, zuhören und den gezielten Einsatz von ätherischen Ölen erreiche ich oft auch noch die Menschen, die nicht mehr klar denken
und sprechen können.